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Joachim F. Reuter

Joachim F.	Reuter

Joachim F. Reuter,
Dr.

1941 in Zagreb geboren, hat Volkswirtschaftslehre studiert. An der TU Berlin und der Universität Mainz arbeitete er an forschungspolitischen und finanztheoretischen Themen. Er forschte zudem über integrierte Unternehmensplanung, staatliche Forschungsplanung und -politik und wurde darüber promoviert. Ab 1971 war Reuter in der Großindustrie auch mit Mitbestimmungsfragen sowie mit dem Aufbau integrierter Unternehmensplanung und -strategie befasst. Nach 1981 leitete er als CFO größere Unternehmen des Maschinenbaus. Sein Erfahrungshorizont schließt Tätigkeiten in Aufsichtsgremien weltweit, in Landesbeiräten deutscher Großbanken sowie in Führungsgremien von Verbänden ein.

2004 erkrankte Reuter schwer. Nachdem jede Behandlung aussichtslos schien, gesundete er und ist seither ehrenamtlich in internationalen Dienstprojekten und Projekten der evangelischen Kirche tätig und war bis 2015 zehn Jahre Mitglied im Vorstand des Kulturraum Niederrhein e.V. Seit 1982 engagiert er sich bei Rotary, einer weltweiten Service-Organisation in etwa 200 Ländern; im Distrikt 1870 (Niederrhein, Teil des Rheinlands und Westfalen) mit ca. 4.100 Rotariern war er im Jahre 2013/14 Governor und veranstaltete im Februar 2014 in der Hochschule Rhein-Waal eine Ethik-Tagung für die Deutsch sprechenden Rotarier und für Gäste; diese Tagung fand über den Distrikt hinaus und auch international Beachtung. Im WS 2014/15 hatte er einen Lehrauftrag an der Hochschule Rhein-Waal in Kleve zum Thema ‚Ethik‘.

Seit etwa 20 Jahren befasst er sich mit der Quantenphysik, in der er eine Brücke sieht zwischen Vernunft und Glaube und dem ‚Das kann gar nicht sein‘ der Zweifler am Glauben einerseits und experimentell bewiesener und ebenfalls jeder Vernunft widersprechender Phänomene der Quantenphysik andererseits.
In seinen Büchern und Aufsätzen vertritt Reuter die These, dass Verfallserscheinungen von Ethik und Moral in allen Gesellschafts- und Lebensbereichen zu beobachten sind, allerdings mit unterschiedlichen Instrumentarien der Handelnden und daher auch unterschiedlichem Schadenspotential; in einer globalen Welt ist letzteres im Finanzbereich besonders groß. Als wichtige Chance für eine Erneuerung sieht er weniger neue Regeln, Gesetze und Kontrollinstanzen, sondern die Kontrolle der Macht durch funktionierende Gewaltenteilung und vor allem eine gefestigtere Individualethik. Letztere sollte auf Ethikprinzipien ausgerichtet sein, die unabhängig sind vom Zeitgeist und daher auch nicht der Beliebigkeit unterliegen. Als Chance dafür sieht er ein die geistige Welt einbeziehendes Glaubensfundament, das in der Lage ist, dem Verhalten in der materiellen Welt Orientierung zu sein. Quantenmechanische Raum- und Zeitlosigkeit sind dabei die Brücke zwischen Naturwissenschaft und Theologie.
Über die Themen seiner Bücher und Aufsätze hält Reuter Vorträge vor unterschiedlichsten Auditorien.

Veröffentlichungen